1980
irgendwann im Sommer in Bockelskamp: Ursprünglich war der BOCKPALAST eine große Party. Ein paar Jugendliche wollten ihren Geburtstag nachfeiern. Als Veranstaltungsort kam eigentlich nur der Sportplatz (sofern man hier von einem Sportplatz sprechen konnte) in Betracht. Als Bolzplatz von den Jungs hergerichtet bot er schon damals ein nettes Ambiente. Alles was man zu einer gelungenen Party brauchte, wurde beschafft: Getränke, Grillfleisch und natürlich Musik. Da die Gastgeber sich völlig einig waren , das es Live-Musik geben sollte, brauchte man auch eine Bühne.

Zwei Gummiwagen, von einem Bauern aus dem Ort geliehen, gaben eine für damalige Verhältnisse akzeptable und kostengünstige Lösung ab. Die passende Band hierzu gab’s auch: Hvide Sande aus dem Nachbarort waren bereit bei der Party zu mucken.

Alles in allem also nix besonderes. Und vielleicht liegt gerade darin das Geheimnis warum der Bockpalast so  beliebt ist: Einfach nur ne nette Party bei der man alte Bekannte trifft gute Live-Musik hört und einen schönen Abend verbringt. Nach der erfolgreichen Premiere, war sich die Dorfjugend einig, dass man diese Party unbedingt wiederholen müsste. Irgendwie jedoch brauchte das Kind einen Namen und da man in Bockelskamp recht kreativ ist war der Name BOCKPALAST naheliegend.

Durch den Erfolg des ersten BOCKPALASTES bestärkt, wurde der Event beim zweiten Mal schon etwas größer. Wiederum waren es Hvide Sande, die Musik machten.

In den darauffolgenden Jahren wurde das ganze professioneller und auch die Besucher kamen immer zahlreicher. Und doch wurde auf große Werbung verzichtet, denn überschaubar sollte das Ganze weiterhin bleiben. Lediglich Plakate in geringer Stückzahl wurden aufgehängt, die das Ereignis ankündigten. Aus der anfänglichen Party entstand so in kurzer Zeit ein beliebtes Open-Air im Landkreis Celle, das unter Musikfans schnell Freunde fand. Das ganze konnte derweil natürlich nicht mehr als Party gelten und so wurden aus Gastgebern, Organisatoren. Eine Grundidee brannte sich schon damals fest in die Köpfe der Organisatoren: Kein Eintritt und kein Kommerz: Getränke wurden zum Selbstkostenpreis verkauft und auch für Hungrige gab es Essen zu erschwinglichen Preisen.

Legendäre Lokalmatadoren wie z.B. Hemlock, Big Balls oder Death Valley gaben im Laufe der Jahre Ihr Stelldichein und begeisterten die Anwesenden. Der damalige Bolzplatz mutierte irgendwann zum Allergrundstadion und die zum Anfang recht kleinen Notstromaggregate wurden durch größere ersetzt.

1989
war ein besonderes Jahr: Man feierte 10 Jahre BOCKPALAST! Als besonders Highlight des Abends präsentierte sich , die mittlerweile schon aufgelöste Band Hvide Sande ihren treuen Fans. Danach betrat Damned Lizard die Bühne und hinterließ nach dem Gig eine begeisterte Menge, die nur noch eines im Sinn hatte: abfeiern bis der Arzt kommt. Zu später Stunde tat die AC/DC Cover Band Big Balls dem Publikum gerne diesen  Gefallen. Zur Feier des Tages hatten die Organisatoren T-Shirts in hellblau mit weißem BOCKPALAST Logo fertigen lassen die reißenden Absatz fanden. Leider war die Qualität der Shirts so bescheiden, das sie nach einer Wäsche nicht mehr richtig  passten - Sei´s drum.

1992
war das letzte Jahr der improvisierten Bühne:  Ein Unwetter zog den Abend auf und die gesamte Bühne brach zusammen, so das die letzte Band des Abends, bezeichnender Weise: Tempest,  ihr Konzert am Biertresen unpluggt geben musste. Glücklicherweise wurde bei dem Unglück niemand verletzt, jedoch erkannten die Organisatoren, das eine sichere Bühne in Zukunft notwendig ist. Also erstmals mit professioneller Bühne, wesentlich breiter und höher als die alte.

1994
gab es wieder Anlaß zum feiern: der 15. BOCKPLALAST wurde auf einem schwarzen T-Shirt mit gelber Schrift verewigt (diesmal in besserer Qualität) und der beliebte Aufkleber wurde neu aufgelegt.

1995
war zwar kein besonderes Jahr, jedoch entschlossen sich die Organisatoren wegen der großen Nachfrage erneut ein T-Shirt produzieren zu lassen: Diesmal grünes Shirt mit weißer Schrift.

1996
wurden aus Umweltgründen keine Einweg, sondern Mehrwegbecher angeschafft, die in einer sogenannten Pfandbude wieder entgegengenommen und gespült werden. Ein System das funktioniert und von den Besuchern akzeptiert wird.

1997
gab es ein T-Shirt in Rot mit weißer Schrift. Dem mittlerweile zum Kult-Status avancierten BOCKPALAST wurde eine besondere Ehre zu Teil: Als drittbeste Veranstaltung des Jahres im Landkreis Celle wurde der BOCKPALAST gewürdigt.

1999
Happy Birthday zum 20.BOCKPALAST! Dieser Abend begann mit irischen Klängen von Daddy Long Legs, danach trat die Joan Collins Show Band aus Berlin auf, um den Besuchern heftig einzuheizen. Von diesem Konzert existiert übrigens ein Live-Mitschnitt! Ein T-Shirt gab´s natürlich auch wieder: grau mit schwarzer Schrift- aha! Als Gag wurde ein original verpacktes T-Shirt vom 10. BOCKPALAST versteigert (genau, das das einläuft).

2002
Panik, denn das alte Allergrundstadion ist wegen Hochwasser abgesoffen. Gerüchte machen sich breit, das der BOCKPALAST wohl dieses Jahr im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen würde! Weit gefehlt! Erstmals muss der BOCKPALAST umziehen auf ein Ausweichgelände nahe Bockelskamp. Mit Presseinfo in der Lokalzeitung (er findet statt!) gelingt es den Organisatoren, die Besucher zum Ausweichterrain zu lotsen. Ein gelungener Abend trotz allem.

2003
konnte man den BOCKPALAST wieder im Allergrundstadion erleben. Die Band Nachtsprung machte an diesem Abend den Einheizer und die Burgdorfer Formation Muff hatte ab 22 Uhr leichtes Spiel, das Publikum mit ihrer Musik zu begeistern. Legendär muß man hingegen den Auftritt der Freakoutfamily aus Lüneburg bezeichnen: Mit Ihrem energiegeladenen Gitarrenriffs gelang es den 3 Bandmitgliedern das Publikum vollends zu überzeugen und zum „abhotten“ zu überreden. Erstmals wurde an diesem Abend ein Bon-System eingeführt, das lästige Wartezeiten an den Biertresen vermeiden half. T-Shirts gab es auch wieder. Nur der Vollständigkeit halber: Weiß mit blau, rot, oder grau abgesetzten Ärmeln!

2004
war es endlich so weit: Der 25.BOCKPALAST wurde gebührend gefeiert. Am Nachmittag bedankte sich der BOCKPALAST bei den Einwohnern von Bockelskamp und Flackenhorst für die Toleranz in der Vergangenheit. Mit einem Kinderfest und Kaffeenachmittag wurden die Besucher auf das eingestimmt, was dann folgen sollte: Ein Konzertereignis der Extraklasse! Auf einer Hammerbühne mit 40.000Watt Lichtanlage gab´s ein Open-Air zum Nulltarif. In den Abendstunden kamen dann wesentlich mehr Besucher von nah und fern, als in den letzten Jahren. Die Organisatoren hatten mit der Verpflichtung von -Rocktail the Band- genau den Nerv der Zuschauer getroffen: Insgesamt 43 (!) Musiker aus verschiedenen Bands der Region brachten das Publikum geradezu zum Kochen! Begleitet von afrikanischen Trommelrhythmen und einer gelungenen Feuershow gab es insgesamt 7 Stunden Live-Musik und dass fast ohne Unterbrechung! Ein besonderes Bonbon war der Auftritt von Christoph Fricke (Ex Hvide-Sande Sänger), der 3 Lieder unter großen Jubel zum Besten gab. Ein Novum in der BOCKPALAST Geschichte war, das alle T-Shirts (diesmal oliv mit gelb/schwarzem Aufdruck) so reißenden Absatz fanden, dass es zu Beginn der Veranstaltung keine mehr gab. Erstmals wurde ein Kapu (dunkelblau mit gelber Aufschrift) an die Helfer abgegeben.

2005
entschlossen sich die Organisatoren den BOCKPALAST nicht noch weiter wachsen zu lassen. Jedoch nach dem großen Zuspruch im letztem Jahr gelang dies nicht wirklich. Trotz reduzierter Werbung und wieder „normalen Verhältnissen“, kamen abermals annährend 3000 musikbegeisterte, um zu den Klängen von Carrion Fly, Lack of Limits und Riefenstahl einen gelungenen Abend zu erleben. Gerade die Oldenburger Formation Lack of Limits mit ihrem Celtic Folk, sollte sich als Partygarant herausstellen und wurde vom Publikum zu diversen Zugaben überredet.. Bedauerlicherweise konnten durch diese Überziehung Riefenstahl nicht ihr volles Konzert geben.

2006

BOCKPALAST die 27. Da das Allergrundstadion einer Komplettrestaurierung unterzogen wurde, musste man auf eine Wiese daneben ausweichen. Dunkle Wolken aus denen es heftig regnete, ließen die Organisatoren am Nachmittag zittern, ob das Publikum denn überhaupt kommt. Als dann gegen 20 Uhr die erste Band Weltenretter auf die Bühne kam, war es trocken und blieb es auch bis zum frühen Morgen. So viel Glück muss man erst mal haben! Die Weltenretter überzeugten das Publikum mit ihren geistreichen Texten. Ein gelungener Opener, trotz einiger technischen Probleme. Die Umbauphase zwischen den Bands wurde von der Stickcollection verkürzt. Ein neues Experiment ging danach voll auf: Ska auf dem BOCKPALAST! Ska Wars aus Buxtehude erwiesen sich als Geheimtipp des Abends und sorgten für eine abfeiernde, tanzende Menge. Als Headliner spielte die Band Promises!Promises! aus Oldenburg. Fast vergessen: T-Shirt in dunkelblau für die Herren und tarnfarbene Tank-Tops für die Mädels. Außerdem: Baseballcaps in schwarz mit rotem Logo.

2007
Im frisch „renoviertem“ Allergrundstadion konnte endlich der BOCKPALAST wieder gerockt werden. Die Musikprofis von Terrific Corner mit dem bekannten Heiko Badel, eröffneten die 28.Auflage. Mit gecoverten Rockstücken wurde dem Publikum schon von Beginn an ein gelungener Sound um die Lauscher gehauen. Als zweite Band betrat dann Scarbug kurz vor 23 Uhr die Bühne. Mit ihrem groovendem Nu Rock wurde es schneller und härter auf der Bühne. Leider konnte die letzte Band Rookie Jam aus gesundheitlichen Gründen nicht auftreten, jedoch erklärte sich die Nienburger Formation Jinx 3 Tage(!) vor Beginn des BOCKPALASTES bereit einzuspringen. Sie erwies sich jedoch als Glücksfall für verwöhnte Ohren, denn der Punkrock mit Skaeinflüssen hörte sich nicht nur gut an, sondern war auch richtig beliebt und ließ den Allergrund erneut beben. An dieser Stelle noch einmal mein persönliches Dankeschön an die Jungs aus Nienburg und obwohl ich ja keine Glaskugel zum reingucken habe, ich glaube von den Jungs wird man noch mal was hören (hoffentlich!!!!!!).

2008
Zum 29.Mal lud die immer noch veranstaltende Dorfjugend ein zum BOCKPALAST. Die Massen ließen sich nicht lange zieren und folgtem dem Aufruf gerne: Ein Mix aus Klassik-, Akustik- und Indie Rock ließ die Herzen von sowohl jungem Erstbesucher, als auch erfahrenem BOCKPALAST Fan höher schlagen. Den Anfang machte die Band Portland aus Unterlüß gefolgt von dem Quartett Pencilcase, das an diesem Abend die weiteste Anreise hatte, nämlich Aachen. Zum Abschluß gelang es Drama King aus Hamburg, den altbewährten Pogo vor der Bühne herbeizurocken.

2009
Wieder einmal ein Jubiläum: Der 30. BOCKPALAST wurde gebührend gefeiert! Bereits am Nachmittag kamen die Einwohner aus Flackenhorst und Bockelskamp zum „Kaffenachmittag“ vorbei, um sich auf den Abend einzustimmen. Den Anfang machten Accused, sie spielten ihren allerletzten Gig, danach lösten sie sich leider auf. Danach eroberten Die Weltenretter aus Wolfsburg die Herzen der Zuschauer. Dann folgte ein Schmankerl für die sehr zahlreichen Besucher: The Gentle Manner betraten einen zur Bühne umfunktionierten Anhänger und bescherten dem Publikum Gänsehaut pur! Als 4. Formation rockte nun Marys Forbidden Dreams in altbewährter Art ein schönes Punkrockset hinunter. Danach waren wieder die Akustikexperten von The Gentle Manner an der Reihe. Die ursprünglich engagierten Ska Wars mussten kurzfristig absagen, dafür kam die Ska-Rock Band Piazumanju aus Hamburg. Sie schafften an dem Abend eine kleine Sensation: An einem Abend gaben sie 2 Konzerte. Das erste um 19.30Uhr in Pinneberg, das zweite auf dem BOCKPALAST um 23 Uhr das ist wirklich einmal Einsatz, zumal die Anfrage des BOCKPALASTES erst gegen 16 Uhr kam!!! Danke noch einmal von dieser Stelle aus, für die wirklich außergewöhnliche Spontanität. Als „Bank“ kann man getrost die letzte Band, D.N.A. betrachten. Wer immer auf harte Rockmusik ála ACDC steht, der liegt bei den Jungs genau richtig. „Kollektives abfeierngarantiert“ könnte ein Werbespruch dieser Band auch lauten. „Genau das Richtige zum Schluß“, so ein Besucher. Achso, fast vergessen: T-Shirts (blau mit schwarz) und Kapus (graublau mit schwarz) gabs in diesem Jahr auch wieder.

2010
BOCKPALAST –same Procedore as every year- Bei schönstem Wetter kamen wieder viele Besucher von Nah und Fern ins illuminierte Allergrundstadion, zu ihrem „Umsonst und Draußen“. Kurz zur Musik: RockoutAlde Härn: was für in die Jahre gekommene Bockpalastler, LouiVetton: sehr tanzbar, SKA für gute Laune, Dynamite Roadkill: laut und schnell, kurz:auf die Fresse!

2010: Vereinsgründung BOCKPALAST e.V.

2011
Ende August: Die Terminfindung gestaltete sich in diesem Jahr besonders kompliziert. Nach diversen Verschiebungen konnte man zu guter Letzt, trotz Starkregen am Freitag doch noch auf einen geglückten BOCKPALAST hoffen. Den Anfang machten So What?!, danach kamen Fire in Fairyland. Off Limits erfrischten die Menge mit gutem Irish Rockfolk, Baracuda Mitch and the Ladytamers machten den Sack zu und beendeten einen sehr trockenen und gelungenen Abend. In den Umbaupausen überzeugten Marcel and Friends mit akustischen Gitarrenklängen vom Anhänger, eine Aktion die beim Publikum großen Zuspruch fand.

2012
BOCKPALAST 33. Auflage Eine große Bühne, ein kleiner Kult-Anhänger, geile Bands und gut gelaunte Besucher bei herrlichstem Sommerwetter, das Rezept warum der BOCKPALAST soo beliebt ist. Den Anfang machten Grove aus Hannover, gefolgt von Nikki Puppet. Zu später Stunde Failed at Scoring, zum Schluss dann Scumdogz. Und zwischendrin immer mal wieder Cicajojo. Schön war es wieder mal!

2013
Es wird international! Am Ende der Sommerferien gibt’s aus Bockelskamp traditionell noch ein Feuerwerk der Musik. Der BOCKPALAST bot einmal mehr, seinen treuen Fans Live-Musik vom Feinsten und das sogar, wie immer umsonst und draußen! Neben den 3 Punkrockern von T5 und den „ÜFÜ´s“ von Madman´s Bluesband haben Sexy Cocolate für sehr abwechslungsreiche Unterhaltung gesorgt. Mit dem finnischen Duo Back Magic Six wurde es erstmalig international in Bockelskamp. Ihr, nach eigenen Angaben zufolge „Brutal Blues Punk“ fand an diesem Abend viele neue Fans. Als letztes gab es endlich mal wieder Metal auf die Ohren und zwar von The Orderal aus Hannover. Direkt davor jedoch gab es ein Erlebnis, bei dem man einfach dabei gewesen sein muß, ich versuchs mal zu beschreiben: Die 19-jährige Minnie Marks aus Australien (!), trat 2 Wochen zuvor beim Südwinsen Festival auf und hat die anwesenden Organisatoren vom BOCKPALAST dermaßen beeindruckt, dass sie kurzerhand für das Bockelskämper Open-Air verpflichtet wurde. Ihr knapp 1-stündiger Slot hat bei vielen Zuhörern zu einer Dauergänsehaut geführt und dass ist hier keine Übertreibung! Man soll mit Superlativen ja vorsichtig sein, ich wage trotzdem mal einen: Die geilste One-Woman-Show ever! Ein solches Ausnahmetalent ist absolut selten und man wird mit großer Wahrscheinlichkeit dieses „Mädchen“ wieder sehen und hören! WOW und DANKE, daß ihr die geholt habt, waren die Worte der Stunde! Kommentar vom „Vermittler“ Micha, auf die Frage wo er die gefunden hat: „Ich hab sie einfach gefunden.“ Micha, das haste gut gefunden… Mal sehen, welch schlummernde Talente da draußen, den Weg zum BOCKPALAST noch finden werden…

2014
THIRTY 5 Years of BOCKPALAST Zum kleinen Jubiläum hatten sich die Organisatoren wieder einige Leckerbissen einfallen lassen: Schwarze T Shirts und grüne oder schwarze Kapuzenpullis würdigten gebührend das Ereignis. Für die Helfer gab es begehrte Armbänder mit BOCKPALAST Logo. Der Abend blieb nach einem fürchterlich schwülem Nachmittag mit anschließendem heftigstem Gewitter, Der Himmel –sei – Dank, trocken. Der Sound von Pama´s la Fuga begeisterte von Anfang an die Besucher. Die mittlerweile feste Institution -Kleine Bühne- war dicht umringt vom Publikum. Danach folgten die Newcomer Cold Activ. Später dann Dead Shepperd aus dem hohen Norden. Ihnen gelang es die Zuhörer mit deutschen Texten auf einen alten Bekannten einzustimmen: JINX aus Nienburg kamen nach 7 Jahren zurück nach Bockelskamp und feierten mit uns ein Wiedersehen und Wiederhören. Der Rock mit Ska Einflüssen kam erwartungsgemäß sehr gut an. Besonders die SKA-Version von Stairway to Heaven lies die Zuhörer aufhorchen. Zum Abschluß tratitionell härter, geliefert in diesem Jahr von den Demolition Bastards, einer noch recht jungen Truppe, mit ordentlich Wumms in den Fingern. Auch sie entäuschten in keinster Weise, sondern ließen beim Publikum ein wohliges Gefühl der Zufriedenheit zurück. Ich habe fertig, zumindest musikalisch dürfte der eine Besucher gedacht haben. Der andere hatte dann aber noch nicht fertig und tat das, was auch für den BOCKPALAST steht: Bis zum Morgengrauen mit Freunden sich selber und den BOCKPALAST feiern…

Voller Stolz blickt der kleine Ort Bockelskamp auf diese Erfolgsstory. Niemand von den damaligen Initiatoren hätte es sich träumen lassen, dass der BOCKPALAST so eine „Institution“ im Celler Land werden würde: Live Musik bei netter Atmosphäre, nach wie vor trifft man alte Bekannte und verbringt einen schönen Abend. Auch wenn sich seit dem 1.BOCKPALAST einiges geändert hat, eines ist die felsenfeste Überzeugung der Organisatoren:

DER EINTRITT BLEIBT FREI !!!